Ein gut arbeitender Beirat nimmt der Familie Entscheidungsdruck ab und gibt der Geschäftsführung Rückhalt. Ein schlecht definierter Beirat verschiebt Konflikte nur.
Aufgabe, nicht Ehrenamt
Vor dem Wechsel sollte geklärt sein, welche Fragen der Beirat entscheidet, welche er berät und welche in der Geschäftsführung bleiben. Diese Klärung ist Governance-Arbeit, nicht Formalität.
Wo Familienstämme unterschiedliche Erwartungen haben, braucht es moderierte Verständigung, bevor Kandidatinnen und Kandidaten für die Nachfolge angesprochen werden.
Verlässlichkeit über den Wechsel hinaus
Der Beirat trägt Kontinuität, wenn die operative Führung neu ist. Dafür muss er selbst professionell besetzt und in seiner Arbeitsweise eingespielt sein.